
Wusstest du, dass das Wort Identität aus dem Lateinischen (identitas) stammt & übersetzt so viel wie „wiederholtes Sein“ bedeutet? Eine erstaunlich treffende Beschreibung – denn unser Selbstbild wird tagtäglich durch unsere Gewohnheiten verkörpert.
Ohne dass es uns im Alltag bewusst ist, beweisen wir uns mit unseren wiederholten Handlungen kontinuierlich selbst, wer wir sind:
Würden wir aufhören, diese Dinge regelmäßig zu tun, geriete auch unser Selbstbild ins Wackeln. Die sprichwörtliche „Macht der Gewohnheit“ bezieht sich also keineswegs nur darauf, ob wir im Alltag erwünschte oder unerwünschte Ergebnisse erzielen. Sie reicht viel tiefer: Gewohnheiten sind das Fundament unserer Persönlichkeit.
Gewohnheiten betreffen keineswegs nur körperliche Handlungen. Sie steuern auch, wie wir die Welt wahrnehmen & bewerten:
Vereinfacht ausgedrückt sind Gewohnheiten automatisierte Lösungen für wiederkehrende Herausforderungen. Sie sparen unserem Gehirn wertvolle Energie, damit wir den komplexen Alltag ohne dauernden Kraftaufwand meistern können.
Doch was passiert, wenn uns verfestigte Muster nicht mehr dienlich sind? Wie verändern wir Automatismen, die wir kaum bewusst steuern?
Nachhaltige Verhaltensänderungen gelingen am leichtesten über eine Veränderung der Identität. Wenn du neue Muster etablieren möchtest, formuliere sie nicht als reines Ziel, sondern verbinde sie mit deinem Selbstbild:
Wenn du klar vor Augen hast, wer du sein willst, fällt die Umsetzung des Was um ein Vielfaches leichter.

Wie gelingt der Schritt weg von lähmenden Problemmustern hin zu zukunftsorientierter Klarheit & verankerten Lösungsroutinen? In meinem Fachbuch zeige ich, wie Menschen ihre individuellen Muster des Gelingens freilegen & nachhaltige Entwicklungschancen nutzen.