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title: "Die Macht der Gewohnheit: Wie Habits deine Identität prägen"
description: "Wusstest du, dass das Wort Identität aus dem Lateinischen (identitas) stammt & übersetzt so viel wie „wiederholtes Sein“ bedeutet? Eine erstaunlich treffende Beschreibung – denn unser Selbstbild wird tagtäglich durch unsere Gewohnheiten verkörpert."
url: "https://www.christinehoffmann.at/presse/die-macht-der-gewohnheit/"
date_modified: "2026-07-22T15:06:00+02:00"
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#  Die Macht der Gewohnheit: Wie Habits deine Identität prägen 

Wusstest du, dass das Wort Identität aus dem Lateinischen (identitas) stammt & übersetzt so viel wie **„wiederholtes Sein“** bedeutet? Eine erstaunlich treffende Beschreibung – denn unser Selbstbild wird tagtäglich durch unsere Gewohnheiten verkörpert.

Ohne dass es uns im Alltag bewusst ist, beweisen wir uns mit unseren wiederholten Handlungen kontinuierlich selbst, wer wir sind:

- *„Ich bin eine gebildete Person, weil ich regelmäßig lese.“*
- *„Ich bin eine sportliche Person, weil ich mich täglich bewege.“*
- *„Ich bin ein geselliger Mensch, weil ich mich oft mit Freund:innen treffe.“*

Würden wir aufhören, diese Dinge regelmäßig zu tun, geriete auch unser Selbstbild ins Wackeln. Die sprichwörtliche **„Macht der Gewohnheit“** bezieht sich also keineswegs nur darauf, ob wir im Alltag erwünschte oder unerwünschte Ergebnisse erzielen. Sie reicht viel tiefer: **Gewohnheiten sind das Fundament unserer Persönlichkeit.**

## Denk- & Gefühlsgewohnheiten: Dein unsichtbares Betriebssystem

Gewohnheiten betreffen keineswegs nur körperliche Handlungen. Sie steuern auch, wie wir die Welt wahrnehmen & bewerten:

- **Denkgewohnheiten:** Sie bestimmen, wie wir unsere eigenen Fähigkeiten einschätzen, welche Maßstäbe wir anlegen & in welche Richtungen unser Geist wandert. Sie prägen unsere gedanklichen & ideellen Möglichkeitsräume.
- **Gefühlsgewohnheiten:** Sie definieren, welche Emotionen in bestimmten Situationen automatisiert anspringen. Sie lassen uns genervt sein, wenn jemand im Zug laut telefoniert – oder machen uns traurig, wenn wir im Beruf kritisiert werden. Gefühlsgewohnheiten haben somit enormen Einfluss auf unser psychisches Wohlbefinden & die Qualität unserer Beziehungen.

Vereinfacht ausgedrückt sind Gewohnheiten **automatisierte Lösungen für wiederkehrende Herausforderungen**. Sie sparen unserem Gehirn wertvolle Energie, damit wir den komplexen Alltag ohne dauernden Kraftaufwand meistern können.

## Gewohnheiten nachhaltig ändern: Der identitätsbasierte Ansatz

Doch was passiert, wenn uns verfestigte Muster nicht mehr dienlich sind? Wie verändern wir Automatismen, die wir kaum bewusst steuern?

Nachhaltige Verhaltensänderungen gelingen am leichtesten über eine **Veränderung der Identität**. Wenn du neue Muster etablieren möchtest, formuliere sie nicht als reines Ziel, sondern verbinde sie mit deinem Selbstbild:

- **Nicht:** *„Ich mache jetzt Sport, um 5 Kilo abzunehmen.“* **Sondern:** *„Ich integriere Bewegungsfreude in meine Identität als aktiver Mensch.“*
- **Nicht:** *„Ich muss im Meeting endlich geduldiger werden.“* **Sondern:** *„Welche Art von Führungsperson möchte ich sein – & wie handelt diese Person in herausfordernden Momenten?“*

Wenn du klar vor Augen hast, **wer du sein willst**, fällt die Umsetzung des *Was* um ein Vielfaches leichter.

##  Buch-Tipp für persönliche Entfaltung & Leadership 

Wie gelingt der Schritt weg von lähmenden Problemmustern hin zu zukunftsorientierter Klarheit & verankerten Lösungsroutinen? In meinem Fachbuch zeige ich, wie Menschen ihre individuellen Muster des Gelingens freilegen & nachhaltige Entwicklungschancen nutzen.